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Energiesparen 2.0 - 5 heimliche Stromfresser

In kaum einem anderen Land kostet Strom so viel wie in Deutschland und hinzu kommt, dass die Preise in Zukunft weiterhin steigen werden. Damit die Rechnung nicht noch weiter in die Höhe schießt, können Mieter oder Hauseigentümer allerdings auf ein paar Dinge im Alltag achten. Im Folgenden wollen wir wollen wir daher herausfinden, welche Geräte die größten Stromfresser sind und wie man bei ihrer Benutzung Energie und Geld sparen kann.

Alte Waschmaschinen und Kühlschränke

Zu den größten Stromfresser im Haushalt gehören alte Großgeräte. Eine alte Waschmaschine, verbraucht z. B bis zu fünfmal so viel Strom wie ein neues Gerät und das gleiche gilt auch für Küchengeräte. Vor allem, wenn alte Kühl- und Gefrierschränke durch Massivholzmöbel eingeengt werden, steigt ihr Verbrauch umso mehr. Beim Kauf eines neuen Kühlschranks lohnt sich daher ein Blick auf das Energielabel - nach der Änderung des Energielabels im März 2021 ist die Kategorie A am besten. Die Bezeichnungen A+++, A++ und A+ gibt es nicht mehr.

Heizungspumpe

Ein weiterer Stromfresser können alte Heizungspumpen sein. Nach Angaben des Energieunternehmens Eon gehören sie sogar zu den größten Stromfressern im Haushalt. Denn um aus kaltem Wasser warmes Wasser zu machen, braucht es Strom - und zwar nicht wenig. Neuere Geräte verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Energie, doch auch hier muss darauf geachtet werden, eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse auszuwählen.

Der Backofen

Das Vorheizen des Backofens ist oft gar nicht nötig, denn gerade bei Kuchen, Brot oder Tiefkühlware, wo sich erst relativ spät eine Kruste bildet, muss der Backofen nicht unbedingt vorgeheizt werden. Mit Umluft ist es auch möglich, die Backtemperatur 20 bis 30 Grad niedriger einzustellen. und Konvektion ist wesentlich effizienter als Ober- und Unterhitze. Ein Induktionsherd ist sogar noch energieeffizienter, da er bis zu 40 Prozent weniger Energie verbraucht.

Der Elektroherd

Auch beim Kochen kann viel Strom gespart werden. Elektroherde sind wahre Stromfresser, deshalb sollten Sie den Verbrauch so gering wie möglich halten. Die Verbraucherzentrale rät: Wer nicht nur Strom, sondern auch Zeit sparen will, sollte mit Deckel kochen, wenig Wasser verwenden und das Wasser im Wasserkocher, statt im Topf, zum Kochen bringen.

Beleuchtung

Auch die Beleuchtung im Haus kann zu einem großen Stromfresser werden. Nämlich dann, wenn anstelle von LEDs oder Energiesparlampen Halogenlampen oder Glühbirnen verwendet werden. Auf diese Weise kann bis zu 90 Prozent weniger Strom verbraucht werden. Aber auch Steh- oder Tischlampen mit Netzanschluss verbrauchen viel Energie, denn selbst wenn sie ausgeschaltet sind, verbrauchen sie Strom. Die Verbraucherzentrale rät daher, den Stecker zu ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste zu verwenden.